Coronavirus-Spiel

Was geht im Mittelalter?
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Norbert von Thule
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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Norbert von Thule » 18.11.2020, 09:05

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Norbert von Thule
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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Norbert von Thule » 18.11.2020, 09:06

RKI-Zahlen:

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Montrose
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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Montrose » 18.11.2020, 09:57

Nein, tut man nicht:
Doch, tut man.

Beim Bremsen ist bei der sogenannten Gefahrenbremsung (bei der man kräftig bremst), der Bremsweg und auch der Haltepunkt kürzer als bei der normalen Bremsung. https://www.fuehrerschein-lernsystem.de ... rmeln.html Das ist der Grund, warum man bei Gefahr nicht leicht bremst, sondern stark.

Genauso müsste das auch bei einer Krankheit sein. Je stärker die Maßnahmen, desto früher das Ende.


Dein blinkendes Diagramm führt die Argumentation ad absurdum. Die Fläche unter der Kurve würde bei Corona die Anzahl Infektionen darstellen. Wenn man nun die Flächen der steilen Kurve mit jener der flachen Kurve vergleicht, so wären sie einander womöglich ähnlich. Für die Fläche ist es egal, ob ein Brett hochkant oder quer steht. D. h. eine flachere Kurve bedeutet nicht zwangsläufig weniger Erkrankungen. Wenn dem aber so ist, dann macht eine Maßnahme, in der die Kurve abgeflacht wird, praktisch keinen Sinn. Es werden weder nennenswert weniger Erkrankte erzielt noch wird der Nullpunkt früher erreicht.

Diese abgeflachte Kurve macht nur hinsichtlich dieser gestrichelten Linie einen Sinn, dass diese nicht überschritten werden soll. Im Zusammenhang von Corona würde man sagen, es soll eine bestimmte Schwelle zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht überschritten werden, weil sonst die Bettenkapazitäten nicht mehr ausreichen. Das meint du mit "Abkühlen der Motors".

Dieses Kriterium ist aber fraglich. Denn es verhindert nicht ... oder befeuert erst noch .... ein Phänomen, das Altmeier den Jojo-Shutdown nennt. Das bedeutet folgendes: Wenn die Anzahl der Infizierten unter eine bestimmte Grenze sinkt aber nicht bei 0 liegt, dann können die verbliebenen Infizierten einen erneuten Anstieg auslösen. Daraus folgt: wenn man die Maßnahmen beendet, steigen die Zahlen wieder an, es werden wiederum Maßnahmen notwendig, die Zahlen gehen wieder zurück, aber die verbliebenen Infizierten stecken neue Leute an, und dann werden wieder Maßnahmen notwendig. Eine Wellenlinie oder wie beim Jojo-Spiel: rauf und runter und rauf und runter.

Selbst wenn du mir nachweisen würdest - womit du wahrscheinlich sogar erfolgreich wärst - , dass bei der flacheren Kurve die Fläche doch kleiner ist, würde ich argumentieren, entscheidend ist der Nullpunkt. Denn wenn man die Anzahl Infizierter reduziert ohne sie auf 0 zu bekommen, dann kann ja gleich wieder ein Anstieg erfolgen. Insofern ist das Jülich-Diagramm auch wieder recht merkwürdig. Wie kommen die Autoren auf die Idee, dass dieser Nullpunkt überhaupt jemals erreicht wird.

Bis es auf natürlichem Weg (also ohne Impfung) zu einer Herdenimmunität käme, wären 50 Zyklen je 100.000 Infizierte notwendig. Wenn man für 100.000 eine Woche annimmt, dann wäre die natürliche Herdenimmunität (also ohne Impfung) in etwa 10 Jahren erreicht.


Es gibt also drei Wege. Entweder man bekommt die Anzahl Infizierter tatsächlich auf 0 runter. Du hast gesehen, dass bereits bei 159 Neuninfizierte am Tag im Sommer in wenigen Monaten fast 20.000 werden können. Und/oder man schafft eine wirksamere Kontrolle, dass aus wenig Infizierten nicht wieder viele werden. Oder man kapituliert und macht gar nichts mehr.

Um diesen Punkt - dem befürchteten Jojo-Shutdown dreht sich die Kritik an Merkel: wenn der Effekt des Shutdowns verpufft ist ... wie soll es dann weiter gehen?

Normalzustand erst Ende 2021

Das ist reine Kaffeesatz-Leserei. Im Moment steht die Politik an einer Kreuzung im Wald und weiß nicht, welchen Weg sie gehen soll.

unmenschlich, lebensfremd, wer soll das verstehen?
Das Problem ist, dass die Medien auch noch Benzin ins Feuer gießen. Denn nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Und was die "Wissenschaft" betrifft: dort sitzen auch nicht nur Menschenfreunde, sondern Leute, die Karriere machen und Forschungsgelder eintreiben wollen.
Ich vermute mal, dass Merkel jetzt "durchdreht", weil man ihr vor ein paar Wochen genau solche Zahlen wie von Jülich präsentiert hat: irgendwelche mathematische Zeichnungen. Und dann hat man ihr gesagt "So und so müssen Sie es machen, und schwupp, alles ist gut." Und jetzt merkt Merkel womöglich, dass sie da einer windigen Sache aufgesessen ist. Etwa so, wie wenn man sich an der Tür eine Wundermaschine andrehen lässt, und man hinterher, wenn der Vertreter längst über alle Berge ist, merkt, dass das Gerät nicht gut funktioniert.

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Norbert von Thule
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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Norbert von Thule » 18.11.2020, 14:02

Du hast verstanden, wie’s funktionieren soll, auch wenn du’s nicht glauben willst: Die Maßnahmen sollen die Pandemie verlängern, in der Hoffnung durch den verzögerten Ablauf eine Triage-Situation zu verhindern, bis die Herdenimmunität durch Impfung Ende nächsten Jahres erreicht ist.

Nach meiner Kalkulation wären wir ohne Lockdown bei 100000 Neuinfektionen pro Tag (Wochenmittelwert heißt nicht "pro Woche") mit der vorhandenen Hintergrundimmunität bis zum voraussichtlichen Impfstart im Frühjahr schon bei den Zweidritteln, die für die natürliche Herdenimmunität reichen, möglicherweise mit höheren Verlusten an "Menschenmaterial".

Allerdings hat Deutschland, ohne aus "Flatten The Curve" auszuscheren (wie z.B. die Schweden) mal wieder bewiesen, dass es ganz weit vorne ist (Covid-19-Überlebensquote und Impfstoffentwicklung) und das hat in diesen schweren Zeiten (wo die Fußballnationalmannschaft auf Vorkriegsniveau zurückgefallen ist) doch auch was Tröstliches.

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Norbert von Thule
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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Norbert von Thule » 18.11.2020, 17:20

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Montrose
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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Montrose » 19.11.2020, 08:56

Norbert hat geschrieben:Du hast verstanden, wie’s funktionieren soll
Ich habe gewonnen. *freu* *hüpf* Bild



So wird es aber nicht kommen. :(


Wir haben heute knapp 3 Wochen lockdown-Experiment. Die Zahl der Neuinfektionen: 22609. Das sind 700 mehr als vorige Woche. Die Geschwindigkeit des Anstiegs ist damit zwar verlangsamt. Der Hochpunkt scheint aber nach drei Wochen immer noch nicht erreicht zu sein. 3 Wochen ! Das bedeutet, dass sich während des Lockdowns immer noch Leute anstecken.


Psychologische Effekte:

- die Leute verlieren die Geduld und werden nachlässig. -> die Erfolge zerrieseln -> noch mehr Unmut.
- Verschwörungstheoretiker werden darin bestärkt, dass "irgendwas" am Handeln der Regierung nicht stimmt. -> es gibt erst recht Demonstrationen
- das ganze inklusive dem Mathematik-Quatsch fällt zusammen wie ein Kartenhaus.


Wo liegt eigentlich das Problem? Lasst es mich anders formulieren: Wo sind eigentlich Dr. Streeck und seine Glaubensbrüder. Wo sind die ganzen Verharmloser, welche uns diese Scheiße überhaupt erst eingebrockt haben.

Wenn 500 Meter hinter euch in gerader Linie ein Baum stand und die Straße links weiter ging. Und ihr habt vor 500 Meter nicht nach links gelenkt, aber ihr lenkt an diesem Ort, also 500 Meter zu spät .... dann hilft euch das auch nichts mehr.

Moment mal, werdet ihr sagen. Wenn wir 500 Meter früher nicht gelenkt haben, dann sind wir ja auf den Baum geknallt. Da kann ja jetzt eigentlich gar keiner mehr lenken. Sind wir Geister??? Ihr habt das Prinzip kapiert!

ZOMBIE-EDITION


Die Moral von der Geschichte: man kann Fehler im Nachhinein oft nicht mehr korrigieren. Man müsste in der jeweils kritischen Situation richtig handeln. Was jetzt noch kommt, ist sinnfreies Blablabla .... denn es ist zu spät.

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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Montrose » 19.11.2020, 13:33

Uuuups, jetzt hab ich doch glatt was übersehen. Bild

Der Impfstoff :idea:

Jeder hat das schon mal in Hollywood-Filmen gesehen. "outbreak", oder irgendein Film mit Ebola, Zombies .... da kommt dann immer irgendeiner kurz vor Filmende auf die glorreiche Idee, dass man es doch mal mit einem Iiiiimpffffstofff probieren könnte. Dann wird in irgendeine blasse Krankenschwester reingestochen, ihr Blut abgezapft, an alle verteilt, und schwubbeldiwupp, Menschheit gerettet. So einfach ist das.


Der Impfstoff :idea:
Ja wo issser denn? Ja wo isser denn? Dutzidutzidadda! Ja wo isser denn? Bild

Haddu denn Impfi-Stoffi schon gesehen?


Wo werden denn 50 Millionen Leute das Zeug bekommen? Wo wowowowo? Ja wo isser denn? Hast du schon die Adresse??


Nächstes Problem: die meisten Deutschen wollen sich nicht impfen lassen. Schon gar nicht "freiwillig".

Wenn in einer Umfrage Deutsche sagen, sie würden sich impfen lassen, dann sagen die das, weil man sich als guter Mensch darstellen will.
Genauso wie beim Umweltschutz, wo 100% in Umfragen dafür sind, aber keiner etwas macht.
Oder die Corona-App. DAS WAR AUCH SO EIN WUNDERMITTEL! DIE CORONA-APP KOMMT, DIE CORONA-APP KOMMt, SIE WIRD UNS RETTEN!
Uuuuaahahahaha ist das lustig. Die meisten haben die App überhaupt nicht. Und wenn sie sie haben, dann wird sie oft nicht aktualisiert.
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Was kommt nach dem Impfstoff? Superman? Raumschiff Enterprise beamt sich aus der Zukunft zurück? Homöopathische Pillen mit Brennessel-Extrakt? Man darf gespannt bleiben.
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Das ganze erinnert mich an einen Laden für Karnevalsartikel. Da kann man Pappnasen, Cowboy-Colts, die nicht schießen, Luftschlangen oder glitzernde Prinzessinnen-Krönchen, die nicht wirklich aus Gold sind, kaufen.

Es ist eine bösartige Behauptung, dieses Jahr falle der Karneval aus. Seit 11.11. sind wir mittendrin. Der Karneval sieht diesmal halt ein bisschen anders aus. Bild

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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Montrose » 19.11.2020, 13:48

Stell dir vor, du bist ein Cowboy!
Auf dich rennt ein Indianer zu. Sioux. Lakota.
Tomahawk in der Hand.
Du hast noch drei Kugeln im Colt.
Peng, erster Schuss. Verfehlt.
Peng, zweiter Schuss. Verfehlt.
Peng, dritter Schuss. Verfehlt.
Das ist der Moment, wo der Tomahawk in deinen Schädel knallt.

So viele Möglichkeiten, wie ihr euch einredet, gibt es nicht. :!:


Deshalb wäre es besser gewesen, man hätte früher das Richtige getan.
Sorry, wo hält sich eigentlich Dr. Streeck gerade auf?

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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Montrose » 20.11.2020, 07:39

.
23648 Neuinfektionen, neuer Höchststand.


Habt ihr zufällig einen Verkäufer oder eine Verkäuferin im Bekanntenkreis? Redet mal mit ihm oder ihr! Da kommen Kunden, ziehen die Maske nicht auf. Und wenn man sie darauf hinweist, sagen sie: ich habe ein Attest. Wenn man das Attest sehen will, sagen sie: Das muss ich nicht zeigen, das ist Datenschutz. Oder sie zeigen das gefälschte Attest, das im Internet erhältlich ist und von Norbert weiter oben hier veröffentlicht wurde. Etliche Leute dürften sich auch nicht an Kontaktbeschränkungen halten.

Die Maßnahmen des Lockdowns können keine Wirkung zeigen, weil viele Leute die Maßnahmen nicht befolgen.

Die Konsequenz: es kommt zu keiner dritten Welle ... weil die zweite Welle nicht enden wird. Politiker und sogenannte Wissenschaftler spekulieren über alles mögliche, auch über einen Jojo-Effekt bei wiederholten Maßnahmen. Aber es wird keine "wiederholten" Maßnahmen und auch keinen Jojo-Effekt geben, weil wir noch nicht mal aus der jetzigen zweiten Welle rauskommen. Stellt euch vor, ihr seid Schüler und macht euch Gedanken, dass ihr nächstes Jahr in die 7. Klasse kommt. In Wirklichkeit bleibt ihr aber sitzen und müsst die 6. Klasse wiederholen. Da bräuchtet ihr über die 7. Klasse gar nicht erst nachzudenken.


Zum Thema Mathematik-"Quatsch": Wenn man sich selbständig macht, muss man gegenüber Arbeitsamt und Banken einen Wirtschaftsplan erstellen, damit man Unterstützung bekommt. jetzt kann da einer ein Cafe eröffnen wollen, in welchem er einen bestimmten Tee verkauft. Dann rechnet er dem Arbeitsamt und den Banken vor, dass der Tee so lecker schmeckt, dass mindestens 300 Leute jeden Tag das Cafe besuchen. Und das ist dann MATHEMATIK.

Die WIRKLICHKEIT ist, dass die Gäste den Tee nicht besonders mögen oder zumindest keine Lust haben, wegen einer Tasse Tee durch die ganze Stadt zu fahren. Es kommen also weit weniger als die erwarteten 300 Leute am Tag. Das Cafe geht pleite.


Deshalb rede ich von Mathematik-"Quatsch", weil es Faktoren in der WIRKLICHKEIT geben kann, welche alle Berechnungen über den Haufen schmeißen.

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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Montrose » 20.11.2020, 08:05

.
Wie wird es weitergehen?

Berufsverbände, Querdenker usw. usw. fallen der Kanzlerin in den Rücken.

Und dann wird genau das gemacht, was die Querdenker und die "freien Bürger" wollen. Es wird gar nichts mehr gemacht. Die Zahlen gehen hoch auf 50.000 am Tag.

Aber das ist nicht schlimm. Denn falls es jemandem drecks-elend geht oder wenn einer stirbt .... dann geschieht das hinter verschlossenen Mauern.
Niemand muss zugucken, wie das dann ist. Er muss auch keine der nächtlichen Reportagen sehen.

Wir leben glücklich und frei vor uns hin.

Und ab und zu verschwindet halt einer von uns.


Klar, wenn man ein erfülltes Leben hat, dann kann man ja gehen, sagen manche. Nur, diese Leute gehen nicht, sie werden im Fall des Falles gegangen. Das ist keine freie Willensentscheidung. Es ist die Entscheidung der Natur, die sich sagt: Gut dass der weg ist, ein Schnitzelfresser weniger. Und es ist auch kein sauberer Abgang - tot in einer Minute mit einem seligen Lächeln im Gesicht. Sondern es ist ein langsames Ersticken, bei dem die Leute erbärmlich vor den Augen anderer ihre Scheiße aus dem Gedärm drücken.

Aber wie gesagt, ihr werdet nichts davon mitbekommen .... so lange ihr selbst nicht betroffen seid.

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Norbert von Thule
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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Norbert von Thule » 20.11.2020, 11:23

Montrose hat geschrieben:Wie wird es weitergehen?
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Montrose hat geschrieben:Menschheit gerettet. So einfach ist das.

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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Montrose » 20.11.2020, 21:27

Treib du nur deine Scherze.

Da geht nicht nur die Gesundheit den Bach runter. Jetzt sollen wieder die Länder statt der Bund zuständig sein. Das geht gerade so weiter mit dem Hü und dem Hott. Und auf den Straßen spielt die Exekutive Räuber und Gendarm. Da wird die gesamte staatliche Ordnung fraglich. Und anders als zu R,AF-Zeiten hocken die Aasgeier, die auf das Verenden des Tieres warten, nicht im Untergrund, sondern mitten im Parlament.

Das ist ein Mischmasch aus mehreren Problemen. Und daraus wird Buuumm. Du wirst schon noch sehen, dass das so ist.

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Norbert von Thule
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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Norbert von Thule » 20.11.2020, 22:25

"Scherze"? Nimm das, Weltuntergangsapostel:
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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Montrose » 21.11.2020, 11:07

"Scherze"? Nimm das, Weltuntergangsapostel:
Boah ey, voll getroffen. Ich sehe Sterne, ich taumle, der Boxrichter zählt mich an.

Übrigens bevorzuge ich statt "Weltuntergangsapostel" den Begriff "Prophet", ὁ προφήτης.

Ich bin ein bisschen enttäuscht, dass es derzeit nicht mehr Propheten gibt. Anscheinend sind sie in Deutschland ausgestorben wie der Waldrapp. Im Alten Testament wäre bestimmt einer losgezogen. Rauschebart und Wanderstab in der knorrigen Faust. Im Mittelalter hätten Kirchenglocken und Prediger gleichermaßen gedonnert. Heute jedoch zahlt man einen Haufen Kirchensteuer, und keiner von diesen Brüdern zeigt sich in der Öffentlichkeit, wenn es mal heikel wird. In der Römerzeit, als man noch von Aposteln - ἀπόστολος, Gesandter - sprach, waren die Priester etwas mutiger. Die sind zu den griechischen Philosophen gegangen und ließen sich als unvernünftig auslachen. Auch ein Amphitheater als drohender Hinrichtungsort schreckte sie nicht ab. Aber heute ... bevor man sich zum Reden entscheidet, müsste man ja erst einmal etwas zu sagen haben. Die heutigen Kirchen kennen vielleicht noch die gute Tat (und das womöglich in die eigene Tasche), aber sie kennen nicht mehr die gute Botschaft - Evangelium - eu angelion - εὐαγγέλιον. Ich sag mir immer, wenn mal wieder ein Bettelbrief von der Kirche im Briefkasten liegt: Ich muss nicht für Afrika oder für Flüchtlinge spenden - denn ich ernähre ja schon einen deutschen Theologen, damit der nicht verhungert.


Es gibt zwei Standpunkte "alles harmlos" oder "die Zahlen steigen". Und beides führt in die Zwickmühle. Wenn die Sache harmlos ist, warum gibt es dann die einschränkenden Maßnahmen? Wenn die Sache aber nicht harmlos ist, warum gelingt es dem Staat nicht, mit seinen einschränkenden Maßnahmen Erfolg zu haben? Wenn im Zirkus der Zauberer sagt, jemand soll eine Karte aus einem Kartenstapel ziehen und nicht zeigen. Dieser jemand zieht Pik 8, und der Zauberer sagt Karo Dame .... was würde man von dem Zauberer halten?

Die Prognosen der Regierung stimmen nicht mit der Wirklichkeit überein. Dann befürworten Kanzlerin und Länderchefs verschiedene Maßnahmen. Dann machen Politiker Vorgaben, welche von den Gerichten wieder gekappt werden. Dann stehen Polzisten da und können die Gesetze nicht durchsetzen. Das wirkt nicht nur unglaubwürdig, es erinnert an Clowns, die durch die Zirkusmanege kullern. Das sieht einfach nur lächerlich aus. Der Staat macht keine gute Figur.


Erstes Problem: die Dauer!!! Der Bürger schaut sich das ein paar Wochen, ein paar Monate an. Aber irgendwann kommt er ins Grübeln.

Zweites Problem: Bundestagswahl im nächsten Jahr. Um sich zu profilieren, müssen Parteien unterschiedliche Standpunkte vertreten. Die Einigkeit, die in der jetzigen Situation ein Zeichen der Stärke wäre, wird abnehmen. Und extreme Parteien werden einmal in vier Jahren die Chance suchen, an Macht zu gewinnen. Das wird ein kreischender Chor der Misstöne.


Man kann ja fast froh sein, dass sich die AFD strategisch festgelegt hat, die "Freiheit" zu verteidigen. Eine andere Strategie, die sicherlich erfolgreicher gewesen wäre, hätte folgendes Leitthema gehabt: Die Lage ist ernst und die demokratischen Parteien können ihre eigene Bevölkerung nicht schützen. Also wenn ich Politiker wäre, ich würde genau da hineinstoßen. Dass AFD und FDP an der falschen Stelle rumgurken, nehme ich fast mit Erleichterung zur Kenntnis. Aber den Schwenk hin zu diesem anderen Leitthema kann man später noch, im letzten Moment machen - wie damals Alexander der Große in der Schlacht von Gaugamela. Die Wirkung wäre verheerend, weil unerwartet.

Belegte Intensivbetten
Das ist vollkommen wurscht.

Entscheidend ist die Frage, warum der Lockdown keine Wirkung zeigt. Es geht um Glaubwürdigkeit und nicht um statistische Zahlendrehereien.

Ausufernde Zahlenspielereien erinnern an Leute, denen man Geld borgt, und die das Geld nicht zurückzahlen. Die kommen dann auch mit allerhand Ausreden daher. Dass sie auf das Pferd Willibald gewettet haben und bestimmt bald eine großen Wettpreis gewinnen. Oder dass sie sonst irgendeine "todsichere" Sache am Laufen haben und das Geld in Kürze da ist. Die Wahrheit ist immer ganz einfach. Wenn jemand mit einem Haufen Zahlen und Diagrammen daherkommen muss, dann fehlen ihm echte Argumente.

Also das ist schon komisch, mit welcher Gelassenheit die Presse reagiert. Da wird dann ein bisschen über USA, über Gesundheitsfolgen von Milch, über die üblichen Themen Öko und Frauengleichberechtigung geplaudert .... Das ist in etwa so, wie wenn eine Frau ihren Mann nach seiner Operation besuchen will, und der Oberarzt fängt sie ab. "Herr Doktor, wie geht es meinem Mann? Ist die OP gut verlaufen" "Ach Frau Müller-Schmalzkrause, kennen Sie schon das neue Kochrezept für Zwiebelkuchen?" "Herr Doktor, wie geht es meinem Mann?" "Wussten Sie schon, Frau Müller-Schmalzkrause, dass wir ganz viele Betten in dieser Klinik haben. Und alle haben sie einen rückenschonenden Federkern." "Herr Doktor, wie geht es meinem Mann?" "Liebe Frau Müller-Schmalzkrause, wir haben neuerdings eine Frau im Aufsichtsrat unserer Klinik. Sie sind doch auch eine Frau. Das müsste ihnen doch gefallen!" "Wie geht es meinem Mann? Ist die Operation gut verlaufen?" "Übrigens kann man bei uns die Fenster öffnen. Da kommt dann ganz viel frische Luft rein. und die Seele kann besser rausfliegen, hihihi."

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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Montrose » 21.11.2020, 12:54

https://www.welt.de/politik/deutschland ... raech.html

Verbot der AFD?

Ich bin kein Freund der AFD. Aber solche Verbots-Äußerungen sind die Bankrotterklärung der Demokratie. Wenn bestimmte "Bürger" die Reichtagstreppe stürmen, dann fehlt es an Sicherheitspersonal. Wenn im Reichstag Politiker von "Besuchern" belästigt werden .... sorry, habt ihr keinen Rausschmeißer? Da ist ja jede Vorstadt-Diskothek besser gerüstet. Die AFD initiiert unerwünschte Demos. Tja, es gäbe die Möglichkeit politischer Überzeugungsarbeit. Oder es gäbe Verbote und die Polizei, um einzelne Verstöße zu ahnden.

Das Argument der Radikalisierung ist scheinheilig. Teile der GRÜNEN und der SPD hatten Kontakt zum Linksterrorismus, und sie hocken trotzdem im Parlament. Was haben vor allem die GRÜNEN in ihren frühen Jahren für ein Theater im Bundestag veranstaltet. Joschka Fischer nannte den Bundestagspräsidenten ein "Arschloch". Im Vergleich dazu ist das, was derzeit die AFD macht, pillepalle.

Wenn man bei einer demokratisch gewählten Partei (die AFD wurde tatsächlich demokratisch gewählt und hat das Mandat von zigtausenden von Bürgern) gleich den ganz großen Holzknüppel auspacken muss, dann wirft das Fragen auf. Dann gibt der SPD-Politiker* im o.g. link zu, dass er nicht mehr an die Stärke einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung glaubt.
* ein Bänker aus Baden-Württemberg, der unter dem Deckmäntelchen der Sozialdemokratie Ostdeutschland geentert hat. Was sind das nur für Leute in der Politik...

Die AFD ist für unsere Gesellschaft sowas wie die Stiftung Warentest. Die Stiftung Warentest setzt Waschmaschinen oder Toaster oder Elektrofahrräder einer Belastung aus, um zu gucken, ob das Produkt dabei kaputt geht. Nach dem Test sieht man, welches Produkt etwas taugt.

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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Montrose » 22.11.2020, 01:10

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Der Kölner Stadtanzeiger meldet am 22.11.2020 "Kölner Intensivstationen wegen Corona an der Grenze"
https://www.ksta.de/koeln/-hoffen-auf-e ... 6003665355

Am 22.11.2020 meldet die Berliner Morgenpost bei 41% der Kliniken erste Engpässe.
https://interaktiv.morgenpost.de/corona ... uslastung/



Ich muss ein bisschen aufpassen, dass ich meinen Ärger nicht auf Norbert abküble. Denn der hat die Scheiße ja nicht produziert, sondern berichtet nur darüber.


Der Ärger ist aber da. Ein Jens Spahn tritt vor die Kamera und behauptet allen Ernstes: "Der Wellenbrecher funktioniert doch." Warum sieht der etwas, das ich nicht sehe. Ist das die Methode DDR, wenn Honecker mal wieder vom Aufschwung des Sozialismus schwärmte?

Es gibt vier Möglichkeiten: kein Maßnahme-Verlauf gut; Maßnahme-Verlauf gut, keine Maßnahme-Verlauf schlecht: Maßnahme-Verlauf schlecht.
Wir befinden uns in der ungünstigsten Variante, nämlich Maßnahme = Aufwand mit schlechtem Ergebnis.

Was mich auch stutzig macht: ich höre kein einziges Institut, keinen einzigen Wissenschaftler, der sich meldet "Ich habe die jetzige Situation vorhergesehen." Wenn jemand die jetzige Situation vorhergesehen hätte, würde er sich melden. Würde stolz auf sich zeigen, damit er in Zukunft weitere Forschungsaufträge bekommt. Aber keiner der "Wissenschaftler" meldet sich, so dass man davon ausgehen kann, dass sie alle danebenlagen.

Wenn Forscher bisher danebenlagen, wieso sollte man ihnen jetzt und in Zukunft glauben?? Nochmals die Jülich-Grafiken von oben: in allen Modellen des Szenario 1 wird ein Nullpunkt der Neuinfektionen innerhalb eines überschaubaren Zeitraumes prognostiziert. Wo ist er denn in Wirklichkeit? Ich .... kann ... ihn .... nicht ..... sehen.

Schulen .... sind sie jetzt Infektionsquelle oder nicht? Ahnungslosigkeit. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Schüler als Laborratten in einem der größten Versuche der Menschheit? Warum hat man nach 9 Monaten und hunderten von Schulen, die man beobachten könnte, so wenig Wissen?

Die Bewegungsprofile per Handy-Ortung zeigen, dass sich die Leute deutlich mehr als beim ersten Lockdown bewegen. Das könnte darauf hinweisen, dass sich die Leute nicht an die Maßnahmen halten. Ich sehe keine vermehrten Polizei-Steifen oder dass das Ordnungsamt vermehrt seine Runden zieht. Welchen Sinn macht eine Maßnahme, die überhaupt nicht kontrolliert wird.


Lange Rede, kurzer Sinn: das Ganze sieht wie Rumgepfusche aus.
Und das in einem Staat mit den höchsten Steuern und Abgaben in der Welt.



Jetzt kann jemand behaupten, in Deutschland sieht es doch besser aus als in anderen Ländern. Meine Befürchtung ist, dass wir irgendwann auch das Niveau anderer Länder erreichen. Allerdings zu einem Zeitpunkt, in dem die anderen schon über dem Berg sind. Abgesehen davon stelle ich an Deutschland andere Anforderungen. Ein Land der Denker und Wissenschaftler muss mehr zustande bringen. Vom Bundesligist Bayern München erwartet man auch mehr als von Kreisklasse Hintertupfingen. Das ist Ehrensache.

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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Norbert von Thule » 22.11.2020, 08:07


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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Norbert von Thule » 22.11.2020, 08:29

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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Montrose » 22.11.2020, 15:58

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https://www.welt.de/vermischtes/article ... b-hin.html


Mit rechter Maustaste anklicken, link in neuem Tab öffnen. Wenn ihr im Artikel seid, runter bis zu dem Bild mit dem blauen Pfeil scrollen. Das ist in dem Artikel das zweite Bild. Auf den blauen Pfeil mit der linken Maustaste drücken. Video clip angucken.

Ein Mann bewies auf einer Demo Zivilcourage. Lichtblicke der Vernunft, die man in jeder Schule zeigen sollte. :au


In dem Videoclip behauptet eine Frau, sie sei in einer Situation wie Sophie Scholl.
Das widerlegt Norberts Behauptung weiter oben, weiße Rosen bei früheren Demos seien nur weiße Rosen gewesen. Diese Leute wissen ganz genau, worauf sie anspielen.

Besonders ärgerlich am Verhalten der Frau sind zwei Dinge. Erstens, sie muss für ihren Auftritt von einem Zettel ablesen. Anscheinend ist die heutige junge Generation zu dumm, um eine freie Rede zu halten. Zweitens, die Frau soll gesagt haben "Ich hab doch gar nichts gesagt." Das heißt, die heutige junge Generation ist zu feige, um für sich Verantwortung zu übernehmen. Wenn diese Person von ihrer Sache so überzeugt gewesen wäre, dann hätte sie geantwortet "Ich stehe dazu." anstatt heulend davonzulaufen. So sind die jungen Leute eben: Große Klappe, aber wenn man sie anfasst, ganz empfindsame Mimosen. Wir Älteren waren damals aus härterem Holz geschnitzt.

Vom Inhalt her sollte ich nicht allzu scheinheilig sein. Als ich jung war, hätte es mir auch passieren können, solch einen Quatsch zu verzapfen. Warum? Wir wurden schon damals im Unterricht ... darf ich sagen, indoktriniert? In Geschichte Hitler, Hitler, Hitler, Hitler, Hitler, Hitler. Wir lernten so gut wie nichts über die spätrömische Zeit oder über das Mittelalter. Ein bisschen was Paulskirche, bürgerliches Parlament. Aber meistens ... ihr wisst schon. Wahrscheinlich wird das heute im Lehrplan immer noch so gehandhabt. Da ist es kein Wunder, wenn man in der Schule ständig auf dieses Thema gebimst wird, dass man irgendwann eine Meise bekommt.

Was die Frau da gemacht hat, ist Quatsch. Aber ich hoffe, die Wellen glätten sich und sie kann normal weiterleben. Junge Leute dürfen auch mal eine Dummheit begehen.

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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Montrose » 22.11.2020, 19:03

Dr. Streeck hat sich in einem Interview wieder gemeldet. Das Interview dauert knapp 13 Minuten.

Im Großen und Ganzen weiß der auch nicht viel zu sagen. Trotz Impfstoff wird es länger dauern. Er wirbt für seine "Ampel" anstelle der Neuinfektionen als Maß. Soweit ich das verstehe, würde seine "Ampel" Risikogruppen stärker gewichten. Mein Einwand dagegen: Wer weiß denn, ob er zu einer Risikogruppe gehört. Auch jüngere Leute können schwer erkranken, so dass diese "Ampel" auch nur etwas Fiktives hätte. Und die Belegung von Intensivbetten würde wohl auch einfließen. Mein Einwand: Wer will denn, dass viele Leute krank werden, solange sie nur nicht das Gesundheitssystem sprengen. Abgesehen davon, Intensivbehandlung oder nicht ist kein Kriterium für die Kosten möglicher Langzeitbeeinträchtigungen. Dass er wiederholt eine neue "Souveränität" fordert, ist nicht mehr als eine Worthülse. Für "Gelassenheit" ist das Thema zu ernst. Dr. Streeck, der Mann, der das Einschlaflied für die Nation singt.

Immerhin sagt er durchaus ein paar vernünftige Dinge. Dass man PP2-Masken nicht auf Dauer tragen kann. Dass die Impfung nicht ganz so schnell zu Erfolgen führt.
Aber auch --- und da hat er meine volle Zustimmung --- dass wenn man die Zahl Neuinfektionen tatsächlich unter 50/100000 bringen wollte, was erklärtes Ziel der Regierung sei, die Maßnahmen deutlich härter ausfallen müssten.

Im letzten Punkt hat er recht. Den jetzigen "Lockdown-light" um Wochen zu verlängern, dürfte an der Situation nichts ändern. Wenn das jetzt nicht gut funktioniert, dann wird es in drei Wochen oder 2 Monaten auch nicht gut funktionieren.

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Norbert von Thule
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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Norbert von Thule » 23.11.2020, 08:00

Spiel auf Zeit?

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Norbert von Thule
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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Norbert von Thule » 23.11.2020, 08:33

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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Norbert von Thule » 23.11.2020, 08:34

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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Norbert von Thule » 23.11.2020, 08:40

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Re: Coronavirus-Spiel

Beitrag von Norbert von Thule » 23.11.2020, 08:42

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