Die Wanderhure

Was läuft in Film und Fernsehen?
Montrose
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Re: Das Vermächtnis der Wanderhure

Beitrag von Montrose » 23.07.2012, 20:59

Ist eh wurscht. Wenn mir's wichtig wäre, würde ich zur Filmförderung NRW gehen, mir 2 Millionen abholen und meinen eigenen Film drehen. Allerdings wo kriegt man heute noch geeignete Charakterdarsteller her? Damit die Handlung halbwegs glaubwürdig rüberkäme, müßte ich jedem/jeder erst mal 'ne Packung Koks in den Hintern blasen.

Die BILD-Zeitung hat seit einiger Zeit ein Urlaubsfrauen-Foto-Special. Liebe Redaktion, heute habt Ihr aber ein bißchen geschlampt. Bei der Dame mit dem Chamäleon auf dem Rücken fehlte die Angabe der Maße (ich schätze mal 85-70-90, die war heute nicht ganz so top wie die von gestern).

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Norbert von Thule
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Re: Das Vermächtnis der Wanderhure 13.11.12 SAT1

Beitrag von Norbert von Thule » 25.09.2012, 05:10

Nun hat Sat.1 den Ausstrahlungstermin des dritten und letzten Teils der Saga bekannt gegeben: Der Sender zeigt „Das Vermächtnis der Wanderhure“ am 13. November 2012 ab 20.15 Uhr. (Quelle: Cinefacts)
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Re: Das Vermächtnis der Wanderhure 13.11.12 SAT1

Beitrag von Norbert von Thule » 26.09.2012, 14:03

Heute im Promiflash:
Petition gescheitert: Die Wanderhure macht Schluss

Das wird einige Fans der „Wanderhure“ sicherlich traurig stimmen: Obwohl es noch zwei unverfilmte Bücher der „Iny Lorentz“-Reihe gibt, ist nach dem dritten Teil der Wanderhuren-Saga im Fernsehen definitiv Schluss, wie dwdl.de berichtet. Damit ist die Petition, mit der sich Fans im April für eine vierte Verfilmung starkgemacht (?) hatten wohl gescheitert. Schon im November soll der letzte Teil „Das Vermächtnis der Wanderhure“ mit Schauspielerin Alexandra Neldel (36) in der Hauptrolle auf Sat.1 ausgestrahlt werden.

Obwohl schon die ersten beiden Teile der Mittelalter-Verfilmung „Die Wanderhure“ und „Die Rache der Wanderhure“ dem Sender Traumquoten mit bis zu zehn Millionen Zuschauern bescherten, hat es sich jetzt ausgehurt, denn einen vierten Teil wird es nicht mehr geben. Am Dienstag, den 13. November, strahlt Sat.1 den dritten Teil aus, der dann auch den Abschluss der Saga darstellen wird. Im Anschluss setzt man dann auch wieder auf eine thematisch passende Doku: „Verbotene Liebe im Mittelalter“ beleuchtet danach nämlich die moralischen Werte im Mittelalter. Ob „Das Vermächtnis der Wanderhure“ aber an die großen Erfolge seiner Vorgänger anschließen kann?

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Re: Das Vermächtnis der Wanderhure 13.11.12 SAT1

Beitrag von Norbert von Thule » 26.09.2012, 18:47

Heute im Promipool:
Für “Wanderhure” Alexandra Neldel ist endgültig Schluss

Oh nein! Der Fernsehsender Sat.1 will mit "das Vermächtnis der Wanderhure" die erfolgreiche Mittelalter-Saga im November abschließen. Die Petition der enttäuschten Fans, auch die beiden letzten Teile der Romanreihe zu verfilmen, wurde abgelehnt. Werden sich die Fans das gefallen lassen?

Schade! Dabei hatten sie sich doch so angestrengt!

Wie jetzt bekannt wurde, wird die erfolgreiche Reihe der Romanverfilmung “Die Wanderhure” mit “Verliebt in Berlin”-Star Alexandra Neldel (36) in der Hauptrolle mit dem dritten Teil im November sein endgültiges Ende finden!

Fans der beliebten Schauspielerin und der Bestsellerreihe nach Iny Lorentz sind enttäuscht. Ihre Petition, dass auch die zwei letzten Teile verfilmt werden sollen, die sie im April eingereicht hatten, wurde einfach so abgelehnt. Schon am 13. November soll nun schon die letzte Verfilmung “Das Vermächtnis der Wanderhure” auf Sat.1 ausgestrahlt werden. Es ist nicht wirklich nachvollziehbar, wieso das Projekt nicht vollständig abgeschlossen wird. Denn die Mittelalter-Geschichte um die schöne Marie, die wider Willen zur Hure wird und sich dann gnadenlos an ihren Peinigern rächt, hat bereits jeweils bei den ersten beiden Verfilmungen mehr als 10 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme gelockt und machte damit ordentlich Quote. Doch Sat.1 bleibt stur und schließt die Saga damit ab.

Werden die Fans sich das aber jetzt gefallen lassen? Oder gar den letzten Teil boykottieren? Wir werden uns wohl noch etwas gedulden müssen, bis wir das erfahren werden.

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Re: Das Vermächtnis der Wanderhure 13.11.12 SAT1

Beitrag von Norbert von Thule » 13.11.2012, 16:45

"Der Inhalt dieser Filme wurde zwar dramaturgisch von den Drehbuchschreibern verdichtet, ist aber tendenziell historisch korrekt", urteilt der Historiker Prof. Franz Irsigler von der Uni Trier. (Quelle: Hör Zu)
Ebenda: Für Sex mit vier Prostituierten zahlten Kunden genau so viel wie auf dem Markt für ein Hühnerei.

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Re: Das Vermächtnis der Wanderhure 13.11.12 SAT1

Beitrag von Montrose » 13.11.2012, 21:31

Was genau ist denn die Kernbotschaft?

Daß es anscheinend so menschenverachtend zuging? Das läßt sich aber doch kaum an einer Person aufzeigen, die völlig untypische, außergewöhnliche Erfahrungen macht. Die Protagonistin ist einem Wellenmeer von extremen Demütigungen und dann auch wieder unglaublichen Glücksfällen, die sie mit den höchsten Fürsten in Kontakt bringt, ausgeliefert. Wenn ich mir die Protagonistin zum Vorbild nehmen würde: was könnte ich von ihr lernen? Vermutlich gar nichts. In der Monstrosität der Handlung geht die Persönlichkeit unter.

Vielleicht geben die Autoren mehr Aufschluß. Ein Ehepaar, das in der Versicherungsbranche tätig war, schrieb diesen Roman. Also zwei Menschen, die zu feige waren, Geschichte zu studieren oder an archäologischen Ausgrabungen teilzunehmen. Eben jene fette Mittelschicht, die mit Mittelmäßigkeit und dumpfem Funktionieren zu Vermögen gelangt und glaubt, auf dem Papier etwas anderes erreichen zu können. Daß Professoren wie dieser Irsigler auf den Zug aufspringen, zeigt, daß es aus der Korrumption des Wahren keinen Ausweg mehr gibt, weil auch die Hüter des Wahren längst korrumpiert sind. Auch Wissenschaftler sind käuflich.

Das ist nicht Mittelalter, das ist nicht Historie. Das ist nur das kapitalistische Denken, das glaubt, man könne Adel, existentielle Tiefe und Mut kaufen - sei es als Buch oder als DVD. Ein Phänomen, das mit dem Spätmittelalter begann - und den Niedergang des Ritters markierte.
Zuletzt geändert von Montrose am 14.11.2012, 00:28, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Das Vermächtnis der Wanderhure 13.11.12 SAT1

Beitrag von Norbert von Thule » 14.11.2012, 20:05

Den ersten Teil sahen noch 9,75 Millionen Menschen. Für Sat.1 war aber auch Teil drei insgesamt wieder ein richtig großer Erfolg.

Es war irgendwie zu erwarten: Das Interesse an der Wanderhure hat mit dem dritten Teil weiter nachgelassen. «Das Vermächtnis der Wanderhure» kam am Dienstagabend zwischen 20.15 und 22.55 Uhr im Schnitt auf 5,53 Millionen Zuschauer ab drei Jahren und einen damit verbundenen Marktanteil in Höhe von 18,4 Prozent Prozent bei allen. Zum Vergleich: Im Februar holte «Die Rache der Wanderhure» noch 8,01 Millionen, der erste Teil der Reihe begeisterte im Oktober 2010 sogar 9,75 Millionen Bundesbürger.
(Quelle: Quotenmeter)

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Re: Das Vermächtnis der Wanderhure 13.11.12 SAT1

Beitrag von Montrose » 14.11.2012, 20:57

Die alte Folge der Wanderhure wurde erst für Kinder ab 12 freigegeben. Internet-Recherchen ergaben, daß die neue "Vermächtnis"-Folge tatsächlich ohne FSK-Altersbeschränkung gesendet wurde. Es durften also tatsächlich Kinder ab 3 Jahren den Film sehen.

Neu ist diese Mischung aus Historie und Sadomaso nicht. Als ich jung war, sah ich Michael Strogoff (geblendet von irgendwelchen Russen) und Die Geheimnisse von Paris (Fleur de Marie, ins Waisenhaus abgeschobene Adelstochter, die sich als Prostituierte verdingen mußte). Das war damals knallharter Stoff. Guckst du hier: http://www.fernsehserien.de/die-geheimnisse-von-paris

Tja, aus mir ist nix Gescheites geworden. Deshalb fürchte ich, daß auch all die Dreijährigen für immer für Deutschland verloren sind.

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Re: Das Vermächtnis der Wanderhure 13.11.12 SAT1

Beitrag von Norbert von Thule » 16.11.2012, 13:22

Heute in der Bildzeitung:
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Bild-Reporter Sven Kuschel besucht Julie Engelbrecht am Set. Für die Schauspieler des Sat.1-Filmes „Das Vermächtnis der Wanderhure“ standen viele Sexszenen auf dem Drehplan.
Julie Engelbrecht spielt Hulda von Hettenheim, hatte Filmsex nach Drehbuch.

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„Die Bettszenen sind beim Dreh eigentlich das Langweiligste. Ganz, ganz technisch und immer wieder der gleiche Ablauf. Wie eine Choreographie“, erklärte sie Bild.
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Der Ziehsohn des Tatarenfürsten Terbent Khan begehrt Marie (Alexandra Neldel) ... und drängt sich ihr auf. Marie kann ihn in dieser Situation nicht anschauen.
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Alika (Florence Kasumba) ist die erste Frau in Andrej Grigorjewitschs Harem ... sie ist eine der Damen, die seinen sexuellen Hunger stillen. Es gab viele Sex-Szenen im Film.

Gab es im Mittelalter wirklich „Wanderhuren?“
Ja! Sie reisten mit Bordellzelten den Soldatentrupps hinterher. Zu Ritterturnieren, Kirchentagen oder zum Beispiel dem Konstanzer Konzil (1414 bis 1418) zogen große Gruppen von Wanderhuren in die Städte Außerhalb einer Stadt waren die Huren praktisch ohne Schutz, fast vogelfrei. Vergewaltigungen und Mord waren an der Tagesordnung.

Wie erkannte man die Dirnen?
Sie kennzeichneten sich mit bunten Stofffetzen.

Welche Regeln galten für Mittelalterbordelle?
Die Huren, die dort arbeiteten, durften nicht aus der gleichen Stadt kommen. Und sie durften sich nicht schminken. Sonst hätten die Freier wegen „Alterstäuschung“ klagen können. Die Städte verdienten als Verpächter an den Bordellen.

Was verdienten die Huren damals?
Zwei Freier am Tag reichten für laufende Kosten in einem „Frauenhaus“. So hießen die Bordelle damals. Ein Frauenwirt (heute Zuhälter) verwaltete das Haus. Der Spruch, „Etwas auf dem Kerbholz haben“ stammt aus dieser Zeit: Ein solches Stück Holz diente als eine Art frühe „Lohnabrechnung“, auf der die Damen ihre Freier zählten.

Was war erlaubt, was verboten?
Gekaufter Sex vor und an Feiertagen war verboten. Nicht erlaubt (bis hin zur Todesstrafe!) auch „alle Stellungen, die „zum Samenverlust“ führten (Fellatio, Anal). Küssen und Stellungen abseits der Missionarsstellung kosteten Aufpreis.

Wie verhüteten die Frauen?
Sie benutzten Naturschwämme, Bienenwachs oder Tampons aus Stoff oder Zitronenscheiben. Gegen Mundgeruch wurde Petersilie gekaut.

Hatten im Mittelalter alle so viel Sex? 
Einerseits galten im Mittelalter strenge Vorschriften der Kirche, die Sexuelles verteufelten. Allein der Gedanke an sexuelle Dinge war eine Sünde. Andererseits lebten die Menschen ihre Sexualität derbe aus. Bauern trieben es hinter den Büschen. Priester verführten Frauen, die zur Beichte kamen und junge Burschen besuchten verheiratete Frauen, wenn deren Männer außer Haus waren.
4 Huren für 1 Hühnerei (nach Hör Zu) und 2 Freier für 1 Frauenhaus (nach Bild, s.o.) bedeutet, dass 1/2 Hühnerei 1 Frauenhaus finanziert.

Die Rechnung geht nicht auf: 1/2 Stunde Sex verbraucht 350 Kilokalorien, 1 Hühnerei enthält nur 84 Kilokalorien!

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Re: Das Vermächtnis der Wanderhure 13.11.12 SAT1

Beitrag von Montrose » 17.11.2012, 17:13

Da ist man hin- und hergerissen: einerseits sind das im Fernsehen passable Schauspielerinnen und andererseits ein so derbes Stück. Gerade Feingeistern wie Norbert und mir fällt es schwer, damit richtig umzugehen. Wir flüchten uns dann vor Verlegenheit in irgendwelche Zoten und fühlen uns auch damit nicht richtig wohl. Norbert setzt sogar seinen Helm auf, damit man ihn nicht erröten sieht.

Am besten, man vergißt die Schmierenstücke des Fernsehens und erinnert sich, daß sich schöne Dinge auch auf hohem Niveau betrachten lassen. Obzwar ich den Abspann des folgenden Kurzfilms nicht ganz verstehe, glaube ich, eine hochdotierte, blonde Professorin meldet sich im folgenden Beitrag. Also mit Sicherheit kein Schmuddelkram.

http://www.youtube.com/watch?v=HMvdGCKA6tU

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Re: Das Vermächtnis der Wanderhure 13.11.12 SAT1

Beitrag von Norbert von Thule » 22.11.2012, 17:51

Heute im Westen:
"Wanderhure"-Kostüme geklaut

Der Sat.1-Erfolg "Die Wanderhure" spielt im Mittelalter. Für die Dreharbeiten zu der Trilogie ließ die Produktionsfirma daher 721 Mittelalter-Kostüme aus Spanien kommen. Auf dem Rückweg wurde ein Teil der Kostüme allerdings geklaut. Jetzt geht es vor Gericht um viel Geld.

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Der Sat.1-Erfolg "Die Wanderhure" mit Alexandra Neldel (36) spielt im Mittelalter. Für die Dreharbeiten zu der Trilogie ließ die Produktionsfirma daher 721 Mittelalter-Kostüme aus Spanien kommen. Nachdem alles abgedreht war, wurden die Kostüme wieder zurückgeschickt. Nur kam ein Teil der Kleider niemals an. Auf einem Parkplatz bei Barcelona drangen Diebe in den Lastwagen ein und ließen Kostüme im Wert von schätzungsweise 80.000 Euro mitgehen.
Jetzt nimmt die Versicherung die beauftragte Speditionsfirma unter Beschuss, wie die Münchner Ausgabe der "Abendzeitung" berichtet. Weil der Lastwagen auf einem unbewachten Parkplatz abgestellt und nicht ausreichend gegen Einbrecher gesichert war, fordert die Versicherung Geld von den Spediteuren.
Vor Gericht bekam die Versicherung Recht, der genaue Wert der Kostüme wurde aber infrage gestellt. Bevor der Kleider-Prozess weitergeht, haben beide Parteien jetzt die Möglichkeit, einen Vergleich zu schließen. Der Spediteur bietet an, 45.000 Euro zu zahlen. Das wäre immerhin etwas.

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Re: Das Vermächtnis der Wanderhure 13.11.12 SAT1

Beitrag von Norbert von Thule » 22.11.2012, 18:30

Die Abendzeitung weiß mehr (Der Diebstahl passierte nach dem 1. Teil am 24. November 2009):
John Schneider hat geschrieben:
Kostüme geklaut

Diebe nehmen "Wanderhure" aus

Nach den Dreharbeiten zur Fernsehserie(2009 gab es erst einen Teil) klaut eine Bande 358 mittelalterliche Kleider aus einem Lkw. Der Schaden liegt bei über 80 000 Euro.

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Hier hat sie ihr Kleid noch: „Wanderhure“ Marie alias Alexandra Neldel mit Nachwuchs. (Teil 3, da hätte sie den Verlust ihrer Hurenklamotten aus Teil 1 längst verwunden)(Foto: Sat 1)

Es war ein riesiger Quoten-Erfolg für Sat1: 9,75 Millionen Zuschauer sahen die Eigenproduktion „Wanderhure“ ”“ und bewunderten die mittelalterlichen Kostüme der Darsteller von Alexandra Neldel bis Götz Otto. Nach den Dreharbeiten in der ungarischen Stadt FÁ³t sollten die Kleider wieder zurück zum Kostümverleih nach Spanien gebracht werden. Doch auf einem Parkplatz bei Barcelona passierte es: 358 Requisiten wurden gestohlen, vom dunkelroten Mantel mit Fellbesatz bis zur Tunika.
Die Versicherung musste 80000 Euro zahlen, verklagte aber die Münchner Speditionsfirma. Und bekam in erster Instanz Recht. Der Grund: Der vom Unternehmen beauftragte ungarische Subunternehmer soll in der Nacht auf den 24. November 2009 fahrlässig gehandelt haben.
Barcelona sei als „Hot Spot“ für Diebstähle bekannt. Trotzdem sei der Lkw mit den 721 Kleiderrequisiten auf einem unbewachten Parkplatz der A7 bei Barcelona abgestellt worden, als der Fahrer eine Übernachtungs-Pause machte. Hundert Kilometer zuvor hätte es aber einen bewachten Parkplatz und damit keine Gefahr gegeben.
Zu allem Überfluss war die wertvolle Ladung noch nicht einmal durch ein Schloss gesichert. Nach dem Diebstahl wurden keinerlei Aufbruchspuren gefunden. Die Täter mussten offenbar lediglich die Tür entriegeln und konnten sich dann in aller Ruhe die schönsten Sachen aussuchen.
Schlechte Karten für die Spediteure also. Das Landgericht verurteilte sie zur Zahlung von 80000 Euro. Dieser Meinung schloss sich nun in der Berufung auch der 7. Senat des Oberlandesgerichts (OLG) an. Allerdings haben die OLG-Richter um den Vorsitzenden Martin Kainz ein Problem mit dem Marktwert des Diebesguts, das bislang noch nicht wieder aufgetaucht ist.
Haben Mantel und Tunika durch ihre Verwendung für die „Wanderhure“ vielleicht an Wert gewonnen? Dass gebrauchte Kostüme durchaus begehrt sind, zeigten zum Beispiel die Fundus-Versteigerungen der Staatsoper und des Gärtnerplatztheaters, erklärt Richter Kainz. Für die Diebe könnte die große Bekanntheit durch die Fernsehausstrahlung einen Weiterverkauf erschweren.
Die Parteien haben jetzt Gelegenheit, sich auf einen Vergleich zu einigen. Der Vorschlag des Gerichts: Spedition und Subunternehmer zahlen insgesamt 45000 Euro an die Versicherung zurück.
Kommt der Vergleich nicht zustande, geht es am 19. Dezember weiter. Wahrscheinlich müsste dann ein Gutachter den Wert der Kostüme schätzen.
... und der Focus fragt sich:
War Hulda deshalb so nackt?

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Re: Das Vermächtnis der Wanderhure 13.11.12 SAT1

Beitrag von Montrose » 25.11.2012, 18:34

Herzlich Willkommen beim heutigen Veytaler Kultur-Abend. Wir haben uns für diese Sendung extra in Schale geworfen: Norbert in einem dunkelroten Mantel mit Fellbesatz und ich in einer Tunika.

Ich möchte dann auch schon unser heutiges Thema vorstellen: Preußens Militär und die Erotik.

Bei der Lektüre von Heinrich von Kleists Theaterstück „Prinz Friedrich von Homburg“ fiel Norbert und mir eine frappante Textstelle auf. Im 2. Akt, Auftritt sechs sagt der Prinz von Homburg zur Fürstentochter Natalie:

„Schlingt eure Zweige hier um diese Brust;
Um sie, die schon seit Jahren, einsam blühend
Nach eurer Glocken holden Duft sich sehnt!“

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Re: Die Wanderhure

Beitrag von Norbert von Thule » 30.11.2012, 10:49

Petra Schwegler hat geschrieben:
"Die Wanderhure" gibt Deutsch-Sender Sat.1 Gold Starthilfe

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Nach Sixx für junge Frauen startet ProSiebenSat.1 am 17. Januar Sat.1 Gold für weibliche Zuschauer im Alter von 49 bis 64 Jahren. Die Senderchefin ist die selbe ”“ Katja Hofem - , das Konzept ganz anders: Im Gegensatz zu Sixx mit seinen US-amerikanischen Serien will Sat. 1 Gold ausschließlich deutsche Programme mit dem Schwerpunkt auf Serien und Spielfilmen zeigen. Zum Start gibt es ein deutsches Sat.1-Highlight sozusagen als Starthilfe: "Die Wanderhure" und "Die Rache der Wanderhure" im Doppelpack.
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Passt das nicht noch besser zur neuen Zielgruppe?

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Re: Das Vermächtnis der Wanderhure 13.11.12 SAT1

Beitrag von Montrose » 07.12.2012, 14:18

In der Zeitung steht, die seien mit Totilas, dem schwarzen Pferd, schlecht umgegangen.

Also wenn das stimmt, dann sollte man sich darüber aber gehörig ärgern. Bild

Das Pferd ist zu schlau für die. Auf den Bildern kommt Totilas total neckisch rüber. Und für diesen Charme wird er bestraft und gedemütigt.

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Re: Das Vermächtnis der Wanderhure 13.11.12 SAT1

Beitrag von Montrose » 08.03.2014, 20:45

Der Wanderhure ging es wie LaFee: ein paar Wochen in aller Munde und dann für immer vergessen. Übrigens sind auch Komiker nicht vor diesem Schicksal gefeit. Sowohl bei Harald Schmidt als auch bei mir sind die Einschaltquoten drastisch gesunken. Die Menschen haben keine Lust mehr auf satirischen Witz, sie suchen wieder mehr die heile Welt. So ist das Vermächtnis der Wanderhure der unaufhaltsame Fortgang des Zeitgeistes, womöglich Vergänglichkeit? Gerade noch sieht man den wallenden Rock in der Gasse wehen, und auf einmal ist dort Leere, nur ein laues Lüftchen am falschen Ort? Von wegen! Denn eine Idee, die sich bewährt hat, kommt wieder - unter anderem Namen und in neuem Gewand.

Die Dirne vom Niederrhein
[size=85]http://www.amazon.de/Die-Dirne ... 525[/size]
Die Hexe* vom Niederrhein ist ein spannender, gut geschriebener historischer Roman. Der Roman ist eine Liebesgeschichte und ein Drama zugleich und lässt einen nicht mehr los, bis man weiß, wie es ausgeht. http://www.buchcouch.deNiederrhein 1642: Nach dem Sieg der französisch-schwedischen Armee ist niemand mehr seines Lebens sicher. Elisabeth, die ihre Angehörigen verloren hat, flüchtet voller Schuldgefühle und schließt sich einem Tross von Huren im Gefolge des Heeres an. Im Geschäft der käuflichen Liebe steigt sie schnell auf und begegnet nicht nur den Menschen, die für den Tod ihrer Schwester verantwortlich sind, sondern auch Maximilian, der mit ihr noch eine Rechnung offen hat Ein Spiel um Lust und Liebe beginnt - dem Verlierer ist der Tod gewiss.
* Da steht wirklich Hexe.

Bild

Was ist eigentlich aus LaFee geworden? Laut Wikipedia hatte sie 2012 einen Auftritt beim Playboy.
Im September 2012 erschienen in der deutschen Ausgabe des Herrenmagazins Playboy Aktaufnahmen von LaFee.[9]
9. Eine Fee, die unsere Wünsche erfüllt, auf: Playboy.de, abgerufen am 16. August 2012.
Wenigstens dieser Kelch ist an Harald Schmidt und mir vorbeigegangen.

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Die schönsten Wanderwege der Wanderhure

Beitrag von Norbert von Thule » 27.03.2014, 17:17

Heute in der Rheinischen Post:
Gericht stoppt "Wanderhure" auf Abwegen

Der Leipziger Verlag Voland & Quist hat mit seinem Buchtitel "Die schönsten Wanderwege der Wanderhure"* eine juristische Niederlage erlitten. Der Satire-Band hab die Titelrechte des Romans "Die Wanderhure" verletzt, so der klagende Verlag.

Das Düsseldorfer Landgericht entschied am Donnerstag, dass das Buch des Autors Julius Fischer unter diesem Titel nicht mehr vertrieben werden darf (Az.: 37 O 6/14). Vergeblich hatte sich der Verlag auf die Satirefreiheit berufen. Er erhielt eine Frist bis Ende September und kann gegen die Entscheidung noch in die Berufung gehen.
Der Verlag Droemer Knaur, der die Buchreihe "Die Wanderhure" verlegt, hatte seine Titelrechte verletzt gesehen. 
Die bereits verfilmte Buchreihe "Die Wanderhure", "Die Rache der Wanderhure", "Die Tochter der Wanderhure" und "Das Vermächtnis der Wanderhure" genieße einen überragenden Ruf, hatte Droemer Knaur argumentiert. Auch als Verfilmung von Sat.1 war die "Wanderhure" ein Publikumserfolg.
Voland & Quist hatte sich auf die Freiheit von Satire und Kunst berufen: Der Buchtitel sei eine ironische Verfremdung. Es handele sich um einen satirischen Kurzgeschichtenband. In der titelgebenden Geschichte** gehe es um die aggressive Vermarktung von Bestsellern aller Genres. Damit handele es sich um eine Parodie, die von der grundgesetzlich garantierten Kunstfreiheit geschützt sei, zumal der Untertitel ausdrücklich laute: "Kein historischer Roman".
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Die Wanderhure 24.06. - 03.08.14 Stiftsruine Bad Hersfeld

Beitrag von Norbert von Thule » 20.05.2014, 10:32

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Aus den Osthessen News:
Gudrun Schmidl hat geschrieben:Bild
(Bild: Gudrun Schmidl)

„Die Wanderhure" ”“ diese mit Spannung erwartete Produktion ist eine Welturaufführung der diesjährigen Bad Hersfelder Festspiele. Gerold Theobalt hat den Erfolgsroman aus der Feder von Iny Lorentz für die Stiftsruine dramatisiert. „Die Zuschauer werden dabei mit atemstockenden Szenen konfrontiert", deutet Andrea Cleven an. Wer das Buch gelesen oder den bei SAT1 und ORF ausgestrahlten Dreiteiler „Die Wanderhure", Die Rache der Wanderhure" und „Das Vermächtnis der Wanderhure" gesehen hat, bekommt eine Ahnung, wovon die Schauspielerin spricht. Sie besetzt die Hauptrolle der schönen Kaufmannstochter Maria Schärer aus Konstanz, die durch kriminelle Machenschaften ihren Lebensunterhalt als fahrende Prostituierte verdienen muss und sich schließlich an ihrem Peiniger, dem Advokaten Magister Ruppertus Splendidus (Julian Weigend, s.u.) rächt. ”¨”¨Das Buch hat Andrea Cleven nicht gelesen, auch den Dreiteiler mit Alexandra Neldel in der Hauptrolle nicht gesehen. Aber sie hat sich die Theateradaption erarbeitet und zwar aus zwei Blickrichtungen. Schon während sie den Text liest, überträgt sie die Szenen auf die Bühne ”“ immer mit der Überlegung: „Wie fühlt es sich an?" Bei den besonders heftigen körperlichen Szenen kommt es ihr sehr auf die Zusammenarbeit mit den Kollegen an. Sie betrachtet es dabei als hilfreich, dass sich das Ensemble weitestgehend kennt.
Gudrun Schmidl hat geschrieben:Bild
(Bild: Gudrun Schmidl)

„Diese Bühne liebe ich“, begeistert sich der bekannte und beliebte Fernseh-, Film- und Bühnenschauspieler Julian Weigend, der bei den 64. Bad Hersfelder Festspielen in der Neuinszenierung „Die Wanderhure“ die Rolle des Ruppertus Splendidus besetzt. Es ist die Rolle, die er auch in den bei SAT1 und ORF ausgestrahlten Bestsellerverfilmungen „Die Wanderhure“ und „Die Rache der Wanderhure“ verkörperte*. „Film und Bühne sind nicht zu vergleichen, es ist eine ganz andere Art der Vorbereitung und natürlich ein neuer Arbeitsprozess“. Diese Herausforderung nimmt er gern an, denn die Stiftsruine mit ihrem spannenden geschichtlichen Hintergrund zieht ihn als Spielstätte geradezu magisch an.
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Re: Die schönsten Wanderwege der Wanderhure

Beitrag von Norbert von Thule » 06.08.2014, 23:41

Neues Deutschland vor wenigen Minuten:
Satire genießt Kunstschutz

Wanderhuren-Streit

Urteil im Rechtsstreit zweier Verlagshäuser: Das Buch »Die schönsten Wanderwege der Wanderhure« darf weiterhin unter diesem Titel verkauft werden. Das entschied am Dienstag das Oberlandesgericht in Düsseldorf. Der ironische Titel genieße Kunstschutz, sagte der Richter am Oberlandesgericht, Wilhelm Berneke. Eine Verwechslungsgefahr mit der Wanderhuren-Romanreihe sehe er nicht. Mit der Entscheidung gab der Senat dem sächsischen Verlag Voland & Quist recht, bei dem das umstrittene Buch von Julius Fischer erschienen ist. Der Verlag Droemer Knaur hatte den Verkauf im März vom Düsseldorfer Landgericht untersagen lassen. Die Begründung damals: Der Titel sei nicht als Satire erkennbar und mache sich die Erfolge der Wanderhuren-Serie zunutze.
»Natürlich wird die Bekanntheit ausgenutzt«, erkannte Berneke an. Jeder, allerdings, verstehe, dass es sich um eine gegensätzliche Kombination des Titels handle. »Prostituierte im Mittelalter waren gezwungen, Geld zu verdienen und sind nicht umhergewandert.« Mit landschaftlichen Strecken habe das Satire-Buch offenkundig nichts zu tun, erklärte Berneke. Der Anwalt des Münchner Verlagshauses betonte higegen: Es gebe sehr wohl Stadtführungen und Reiseführer, angelehnt an Roman-Schauplätze.
Erleichtert zeigten sich die Voland & Quist-Verleger Leif Greinus und Sebastian Wolter: »Der Kunstfreiheit wurde wieder der ihr gebührende Platz eingeräumt. Vielen Kollegen in der Branche wird ein Stein vom Herzen fallen, denn die Titelfindung wird nun nicht mehr unnötig erschwert.«
»Die schönsten Wanderwege der Wanderhure« ist ein Kurzgeschichtenband. Dieser setzt sich mit aggressiver Vermarktung von Bestsellern auseinander. Die Wanderhuren-Titel von Droemer Knaur kommen darin vor.

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Re: Die Wanderhure

Beitrag von Montrose » 07.08.2014, 11:21

»Prostituierte im Mittelalter waren gezwungen, Geld zu verdienen und sind nicht umhergewandert.«
Das trifft auf jeden Arbeitnehmer zu. Deshalb ist Arbeit Prostitution.

Ganz allgemein betrachtet kann jeder Boden von einem Frauenfuß begangen worden sein. Womöglich küßte der vorletzte Papst, wenn er in fremden Ländern aus dem Flugzeug stieg, die Landebahn, weil er den Geruch von Stewardessen mochte.

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Die List der Wanderhure

Beitrag von Norbert von Thule » 19.08.2014, 10:27

Heute im Merkur:
Armin Rösl hat geschrieben:
"Wanderhure": Die Geschichte geht weiter

Die Erfolgsautoren Iny und Elmar Lorentz aus Poing haben ein neues Buch der Wanderhuren-Serie geschrieben. Mit dem ersten Teil dieser mittelalterlichen Geschichte ist ihnen vor gut zehn Jahren der Durchbruch gelungen. Nun erscheint der mittlerweile sechste Teil.

Auch wenn sie andere Romane, die meisten spielen ebenfalls im Mittelalter, geschrieben haben: Iny und Elmar Lorentz sind hauptsächlich als „Wanderhure“-Erfinder und -Autoren bekannt. „Das können und wollen wir nicht ändern“, sagt das Autorenpaar aus Poing. Vor gut zehn Jahren erschien der erste Band „Die Wanderhure“, es folgten weitere Romane aus dem Leben der Marie sowie viele andere Bücher. Einige von ihnen, darunter freilich auch „Die Wanderhure“ selbst, sind mittlerweile verfilmt worden. Iny Lorentz-Bücher haben sich weltweit bislang mehr als zehn Millionen Mal verkauft.
Nun legen die Autoren aus Poing nach: Am 1. September erscheint im Verlag Droemer Knaur „Die List der Wanderhure“.
Dieser Roman schließt aber nicht an den bislang letzten Band („Töchter der Sünde“) an, sondern ist quasi eine Mittendrin-Geschichte.
„Wir haben festgestellt, dass wir nie ein gemeinsames Abenteuer von Marie und Michel geschrieben hatten und wollten es damit nachholen. Zudem wollten wir zwei Figuren, die nur im Film vorkommen - die Äbtissin und den Zwerg - in unsere eigene Welt mit einfügen“, erklärt das Autorenpaar im Gespräch mit unserer Zeitung.
Der neue Band knüpft an Teil 3 („Das Vermächtnis der Wanderhure“) der Wanderhuren-Serie an.
Über den Inhalt erzählen Iny und Elmar Lorentz: „Das Buch fängt mit einem Überfall auf ein Kloster tief im Wald an. Einige Nonnen werden von den Angreifern umgebracht und andere misshandelt, weil die angeblichen Ordensritter an ein Geheimnis kommen wollen, das nur die Äbtissin kennt*. Eine Nonne kann fliehen und wird von ihren Verfolgern eingeholt. Marie und Michel retten ihr das Leben und werden vom Fürstbischof von Würzburg ausgeschickt, die Angelegenheit zu klären. Damit aber geraten sie in einen Strudel von Ereignissen, die sie mehrmals fast das Leben kosten.“
Mit „Die List der Wanderhure“ sind es nun sechs Bände über das Leben von Marie. In chronologischer Reihenfolge: „Die Wanderhure“, „Die Kastellanin“, „Das Vermächtnis der Wanderhure“, „Die List der Wanderhure“, „Die Tochter der Wanderhure“, „Töchter der Sünde“.
Die Erfolgsgeschichte von und für Iny und Elmar Lorentz geht weiter. Nicht nur wegen der vielen Romanerfolge und der Verfilmungen, sondern auch auf der Theaterbühne. „Die Wanderhure“ feierte in diesem Jahr bei den Theaterfestspielen in Bad Hersfeld (Hessen) ihre Weltpremiere.
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* Leopold von Gordean und seine Ordensritter sind überzeugt, dass es sich um das Versteck des heiligen Grals handelt.

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Norbert von Thule
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Re: Die Wanderhure 2015

Beitrag von Norbert von Thule » 27.08.2015, 09:03

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Montrose
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Re: Die Wanderhure

Beitrag von Montrose » 02.06.2016, 19:30


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Norbert von Thule
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Re: Die Wanderhure

Beitrag von Norbert von Thule » 18.10.2018, 11:39

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Der neue und siebte Band der beliebten Erfolgsserie um die Wanderhure Marie von der Bestseller-Autorin Iny Lorentz.

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Da der neue Fürstbischof von Würzburg Kibitzstein unter seine Herrschaft zwingen will, geht die ehemalige Wanderhure Marie ein Bündnis mit dem thüringischen Grafen Ernst von Herrenroda ein. Als sie dessen Einladung folgt, wird die Burg, auf der sie sich treffen, überfallen und alle Bewohner bis auf Marie, ihre Tochter Trudi und eine mit dem Grafen verwandte, schwer verletzte Nonne umgebracht. Den drei Frauen gelingt die Flucht in unwegsame Wälder. Doch als sie von Räubern gefangen genommen werden, die mit dem Anführer des Überfalls in Verbindung stehen, begreift Marie das ganze Ausmaß der Katastrophe: Sie sind mitten in die erbitterte Fehde zweier Thüringer Adelsgeschlechter geraten.

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